FB TW RN Instagram Youtube Whats App

Pressemitteilungen

Final call for Tokio!
Noch nie war der Olympische Spitzensport der Region erfolgreicher! Das Team der Deutschen Olympiamannschaft steht fest: 434 Athleten werden am 23. Juli 2021 zur Eröffnung der XXXII. Spiele in Tokio dabei sein, 69 Athleten kommen insgesamt aus Baden-Württemberg (OSP Stuttgart: 25, OSP Freiburg; 7), dabei ist das 35-köpfige Team Tokio Rhein-Neckar größer als alle Olympiateams der Region zuvor (Rio: 29 Olympics, 7 Paralympics; London: 24 Olympics, 5 Paralympics) Damit stellt die Region mit 8% einen wichtigen Teil des Team Deutschland und repräsentiert die außergewöhnlich guten Trainings- und Lebensbedingungen in der Kurpfalz. weiterlesen >>

Seit Beginn der Unterstützung durch die regionale Wirtschaft vor mehr als 14 Jahren hat sich die Stärke des Teams kontinuierlich positiv entwickelt. Trotz schwierigster Bedingungen seit Beginn der Corona-Krise Anfang 2020, nur wenigen internationalen Wettkämpfen und mentaler Belastung durch Wegfall von sportlichen Perspektiven, zeigt die Rekordanzahl an Athleten erneut die positive Wirkung einer regionalen Sportförderung. Der Wegfall von individuellen Sponsoren konnte abgefedert werden und neue Trainingsbedingungen konnten arrangiert werden, während nebenher die berufliche Absicherung auf eine solide Basis gestellt wird.

Etwa sechs Sportlerinnen und Sportler haben die Qualifikation für Tokio sehr knapp verpasst. Oder sie wurden bei Nominierungsentscheidungen ihrer Verbände nicht berücksichtigt, die mindestens genauso gerechtfertigt auch anders hätten getroffen werden können. Darunter befindet sich der Vize-Europameister im Speerwurf, Andreas Hofmann (MTG Mannheim), der als Ersatzkandidat bei einem Ausfall seiner drei nationalen Konkurrenten nachrücken würde.
Einen einmaligen Sonderfall stellt der Karlsruher Kanute Saeid Fazloula dar. Er wurde offiziell vom IOC in das Flüchtlingsteam berufen. Der Auszubildende zum Sport- und Fitnesskaufmann bei Pfitzenmeier in Karlsruhe kam vor 5 Jahren aus dem Iran über die sogenannte „Flüchtlingsroute“ nach Deutschland. Schnell lebte er sein sportlich bereits im Iran erfolgreiches Paddler-Leben bei den Rheinbrüdern Karlsruhe weiter und feierte besondere internationale Erfolge.

Auch die paralympischen Athleten stehen bereits in den Startlöchern, um an den am 25. August beginnenden Paralympics teilzunehmen. Voraussichtlich werden mehr als drei Aktive vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) nominiert (17.7.) und um die begehrten Treppchenplätze kämpfen. Der sehgeschädigte Judoka Nikolai Kornhaß wird nach Rio seine zweiten Spiele genießen können. Dazu gesellt sich sein Trainingskollege Oliver Upmann, der nach London 2012 und Rio 2016 das dritte Mal ins Geschehen eingreifen wird. Svenja Mayer wird mit der Rollstuhl-Basketballmannschaft um Medaillen kämpfen, während der Kader der Sitzvolleyballer noch nicht final bestellt ist. Dort steht Magnus Fischer von Anpfiff Hoffenheim im Kader bereit.
Hanne Brenner, hochdekorierte Para-Dressurreiterin aus Wachenheim wird die Paralympics dieses Mal verpassen. Immer wieder verhinderten Verletzungen und Krankheiten bei Pferd Bellissima vordere Platzierungen bei internationalen Dressurturnieren in 2021.

Die Olympiafans der Metropolregion freuen sich auf die Spiele der XXXVII. Olympiade der Neuzeit. Das Team Tokio hat ein weiteres Ziel erreicht, wenn, wie bei den letzten Spielen, der Ludwigshafener mit der Leimener Athletin und die Mannheimerin mit dem Heidelberger Athlet fiebert und die Daumen drückt. Denn eines haben die Athleten gemeinsam: Die Kurpfalz als lebenswerte und vor allem für den Spitzensport bestens bestellte Metropolregion in Deutschland.


Diese Athleten präsentieren das Team Tokio Rhein-Neckar:

Samantha Borutta – Leichtathletik, Hammerwurf
Simon Brandhuber – Gewichtheben
Annika Bruhn- Schwimmen
Sarah Brüssler – Kanurennsport
Saeid Fazloula - Kanurennsport: Sonderfall: IOC Flüchtlingsteam
Uwe Gensheimer - Handball
Nadine Gonska – Leichtathletik, 4x400 Meter Staffel
Philip Heintz - Schwimmen
Paul-Philipp Kaufmann - Hockey
Juri Knorr - Handball
Sophie Koch - Kanurennsport
Jannik Kohlbacher – Handball
Denis Kudla – Ringen
Sabine Kusterer – Gewichtheben
Max Lemke - Kanurennsport
Ricarda Lobe - Leichtathletik, 100m Hürden
Christopher Hurly Long - Golf
Hannah Mergenthaler - Leichtathletik, 4 x400 Meter Staffel
Malaika Mihambo - Leichtathletik, Weitsprung
Henning Mühlleitner - Schwimmen
Nico Müller - Gewichtheben
Linus Müller - Hockey
Lisa Nippgen - Leichtathletik, 4 x100 Meter Staffel
Eduard Popp - Ringen
David Raum - Fußball
Celine Rieder - Schwimmen
Lisa Ryzih - Stabhochsprung
Lisa-Marie Schweizer - Gewichtheben
Fabian Schwingenschlögl - Schwimmen
Petrissa Solja - Tischtennis
Alexander Stadler - Hockey
Justus Weigand - Hockey
Jessica-Bianca Wessolly - Leichtathletik, 200 Meter
Oleg Zernikel - Leichtathletik, Stabhochsprung
Sonja Zimmermann - Hockey

Paralympics: (Qualifikationszeitraum läuft noch bis 17.7.)
Nikolai Kornhass -  Para-Judo
Svenja Mayer - Rollstuhl-Basketball
Oliver Upmann - Para-Judo
(Magnus Fischer - Sitzvolleyball – offen)
(Lena Dieter - Para-Triathlon- offen)

Alle Athletenportraits: www.team-tokio-mrn.de/teams/team-tokio


Abdichtungs- und Dämmstoffhersteller SOPREMA ist neuer Förderer im Team Tokio
Bei 36°C Grad Sommerhitze wurde der Besuch des Olympiastützpunkts in Heidelberg zu einer sehr heißen Angelegenheit: SOPREMA Geschäftsführer Winfried Traub sowie seine Kollegen Gregor Weber, Prokurist und kaufmännischer Leiter, und Kristina Milosch, Leiterin Kommunikation und Marketing, tauschten sich im August mit Team Tokio Vorstand Daniel Strigel und Gert Bartmann über die Zukunft des Spitzensports in der Rhein-Neckar Region aus. SOPREMA ist ein Flachdachspezialist für Abdichtungs- und Dämmsysteme, daher trafen sich alle Beteiligten auf dem Flachdach des Gebäudes und nahmen dabei alle Feuerleitern und Treppen mit sportlicher Leichtigkeit. weiterlesen >>

Winfried Traub sagt über das Engagement für die Weltklasse-AthletInnen: „Sport und Teamgeist spielen bei uns im Unternehmen eine große Rolle. Daher unterstützen wir auch Organisationen und Events im Breiten- und Spitzensport, z.B. die Triathlon-Abteilung des Soprema Team TSV Mannheim und veranstalten in Einklang mit der Sportregion Rhein-Neckar den Soprema Neckar Run immer am 1. Mai in Mannheim. Wir wissen auch um die enorme Anstrengungsbereitschaft aller olympischen Sportler und fördern deshalb das Team Tokio Rhein-Neckar gerne in den nächsten Jahren.“ Traub ist selbst Triathlet und startete bereits viermal beim IRONMAN auf Hawaii, zuletzt im Herbst 2019.

Vorstand Daniel Strigel zeigt sich begeistert über den neuen Förderer: „Mitten im Sommerloch, in der größten Hitze des Jahres, eine solche Zusage von einem Unternehmen wie SOPREMA zu bekommen, macht uns wirklich froh, zeigt es doch, dass unsere Arbeit mit den vielen erfolgreichen Athletinnen und Athleten wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Und das noch in einem sehr besonderen Jahr! Wir sind Winfried Traub und seinem Team zu höchstem Dank verpflichtet.“

Den Auftakt zu einer Zusammenarbeit machte die Messe DACH+HOLZ im Januar 2020. Dort fand bei der Abschlussveranstaltung am Messestand das „SOPREMA Sportstudio“ statt, bei dem Katrin Müller-Hohenstein u.a. den Speerwerfer Andreas Hofmann und Turnerin Eli Seitz interviewte.
 
Verwaltungssitz des Unternehmens ist Mannheim. Der große Produktionsstandort befindet sich in Hof/Oberroßbach (Westerwald), eine weitere Niederlassung liegt in Leutkirch (Allgäu).


Am Olympiastützpunkt wird die Zukunft gemacht
Am heutigen Tag wären die XXXII. Olympiade in der größten Metropolregion der Welt, in Japans Hauptstadt Tokio, feierlich eröffnet worden. Das Jahr 2020 schreibt bisher eine völlig neue olympische Geschichte mit der erstmaligen Verlegung des Sportgroßevents in das Jahr 2021. So wird die olympische Fackel im zweiten Anlauf ihren Weg von Griechenland in das Neue Nationalstadion in Tokio fortsetzen und aller Voraussicht nach am Freitag, 23. Juli 2021 entfacht werden. weiterlesen >>

Ein sicheres Ticket für die Teilnahme an den Paralympics, die am 25. August 2021 ebenso feierlich eröffnet werden sollen, ergatterte der sehgeschädigte Judoka Nikolai Kornhaß bereits zu Beginn dieses Jahres. Als Weltranglistenerster und Europameister hat er beste Chancen, seine Bronzemedaille von Rio de Janeiro 2016 zu wiederholen oder sogar noch zu toppen. Die Verschiebung hat er zunächst mit Enttäuschung aufgenommen: „Gefühlt habe ich mich seit Rio 2016 darauf vorbereitet und will endlich auf der für mich größten Bühne zeigen, was ich kann. Im zweiten Schritt war ich jedoch erleichtert, dass die Spiele nur verschoben und nicht abgesagt wurden“. Nikolai studiert Sonderpädagogik an der PH in Heidelberg und will sich in diesem Jahr intensiver dem Studium widmen, damit er im nächsten Jahr den Kopf frei hat für seinen Sport. „Bei den Kontaktsportarten ist es noch einmal schwieriger, sinnvolle Hygienekonzepte aufzusetzen, da haben es Einzelsportarten definitiv ein wenig leichter“, beschreibt er die Besonderheiten im Judo.

Lisa Mayer, Sprinterin im Trainingsteam um Bundestrainer Rüdiger Harksen und bereits mit einem 4. Platz in Rio 2016 mit der 4 x 100 Meter Staffel sehr erfolgreiche Olympiateilnehmerin, hofft, dass das gewonnene Jahr etwas Positives mit sich bringt: „Ich habe eine lange Verletzungspause hinter mir. Die zusätzlichen Wochen und Monate kann ich gezielt in die Stärkung meines Körpers geben und hoffe auf weitere Stabilität und aufsteigende Formkurve. An der Motivation mangelt es jedenfalls nicht.“ Die Sportfördergruppe der Bundeswehr erlaubt der 24-Jährigen sich einhundertprozentig auf den Spitzensport zu konzentrieren.

Ihr Trainer Rüdiger Harksen, der ursprünglich nach den Spielen 2020 in seinen verdienten Ruhestand gehen wollte, wird noch ein weiteres Arbeitsjahr anhängen. „Ich kann meine Athletinnen jetzt nicht ein Jahr vor dem Karrierehöhepunkt hängenlassen und die jahrelange Aufbauarbeit abbrechen, daher werde ich bis Tokio 2021 an ihrer Seite sein, wenn die Athletinnen dies wünschen.“ Die finale Einigung mit dem DLV steht noch aus.

Spitzensport in die Metropolregion Rhein-Neckar
Prof. Dr. Eckart Würzner, Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar und OSP-Präsident Dr. Martin Lenz, gleichzeitig auch Präsident des Badischen Sportbundes, setzten sich besonders in den vergangenen Pandemie-Monaten intensiv für den (Spitzen-)sport in Rhein-Neckar bzw. Nordbaden ein. „Unsere Aufgabe ist es, dem Spitzensport in Rhein-Neckar bei den drei Landesregierungen mehr Gehör zu verschaffen, damit wir zügig wieder in Wettkampfsport zurückkehren können. Natürlich unter besonderen Auflagen, die die Vereine und Verbände aber nicht vor weitere finanzielle Nöte stellt, sondern ein Stück Gewissheit bringen, dass die Sportarten abseits des Fußballs zukunftsfähig sind und ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können,“ bekräftigt Prof. Würzner seine Solidarität mit dem Spitzensport. Zusätzlich zu seinem intensiven Austausch mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg fordert er auch mehr Engagement der Medienlandschaft in der Drei-Länder-Region zur Abbildung der Vielfalt des Sports in der Sportberichterstattung.
In seiner Funktion als Präsident des Olympiastützpunktes freut sich Dr. Martin Lenz darüber, dass die Landesregierung bei allen gesellschaftlichen Fragen rund um die Corona-Krise das Training der Bundeskader nicht vergessen hat und schon recht früh einen geregelten Trainingsbetrieb in Kleingruppen unter Hygieneauflagen zugelassen hat. „Auch wenn wir alle wissen, dass Olympia keine Priorität hat im Vergleich zu den sozialen und wirtschaftliche Fragen, die zu klären sind, wollen wir doch an die Zukunft denken, in der die Athletinnen und Athleten wieder nach Leistungen und Ergebnissen gefragt werden – und die Vorbereitung können wir ihnen ermöglichen, dafür sind wir dankbar.“ Als Vertreter des nordbadischen Breitensports hat Lenz sich ebenso bei der Landesregierung eingesetzt und ist auch hier hochzufrieden: „Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Vereinsaustritte zu sehen, der Vereinsbetrieb wird unter den Auflagen gerne wieder aufgenommen und es ist noch deutlicher als vorher zu spüren, wie wichtig die Sportvereine vor Ort für die Menschen und unsere Gesellschaft sind.“

Sparkasse Heidelberg verlängert Engagement bis Paris 2024
Eine weitere gute Nachricht konnte Vorstandsvorsitzender Rainer Arens von der Sparkasse Heidelberg verkünden: „Wir schätzen die Weltklasse-Athleten und Trainer als Vorbilder für unsere Gesellschaft und sind gerne der größte Förderer des Sports in Deutschland. Mit Paris 2024 haben wir die übernächsten Olympischen und Paralympischen Spiele quasi fast vor den Toren von Rhein-Neckar, daher sind wir natürlich gerne als Partner mit dabei und freuen uns, wenn wir individuelle Lücken bei Athleten und Trainern schließen können, die die Struktur des deutschen Sportsystems an manchen Stellen offenbart“.  Nikolai Kornhass hört aufmerksam zu, denn auch er plant seine sportliche Karriere bis 2024 fortzusetzen: “Es freut mich, zu hören, dass es auch ein Team Paris in der Region geben wird, denn gerade im paralympischen Bereich ist die Unterstützung unschätzbar und macht einen großen Unterschied. Viele Trainingsgeräte und Trainingslager hätte ich sonst nicht machen können.“


SportAward Rhein-Neckar soll wie geplant stattfinden
Von der Coronavirus-Pandemie ist das gesamte gesellschaftliche Leben betroffen. Auch die Sportwelt ist nahezu vollständig lahmgelegt und steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Aufgrund dieser Ausnahmesituation ist es für die Sportregion Rhein-Neckar, Initiator und Ideenträger der Sportlerehrung, sowie für Veranstalter S.I.M. Marketing unabdingbar, sich mit möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den SportAward Rhein-Neckar 2020 auseinanderzusetzen. Der für den 23. November 2020 geplante SportAward Rhein-Neckar wird im Hinblick auf die aktuelle Informationslage vorerst nicht verschoben. weiterlesen >>

Auf Anfrage teilte das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut mit, dass die aktuellen Prognosen von Politik und Experten nicht über Ende April hinausreichen würden. „Leider weiß niemand, wie sich die Situation entwickeln wird. Wir werden daher die aktuellen Schutzmaßnahmen und Entwicklungen beobachten und eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, denn die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung steht ganz klar an erster Stelle“, sagte Veranstalterin Simone Schulze. Initiatoren, Veranstalter und Partner des SportAwards Rhein-Neckar sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und werden dementsprechend handeln, sobald eine Entwicklung abzusehen ist.

Solidarität anerkennen
„Trotz der einschneidenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Sportwelt ist der SportAward Rhein-Neckar eine großartige Möglichkeit, die solidarischen Bestrebungen der Sportlerinnen und Sportler sowie anderer Akteure des Sports während dieser fordernden Zeit anzuerkennen“, so Stephanie Wirth, Geschäftsführerin des Vereins Sportregion Rhein-Neckar. Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio auf das Jahr 2021 muss das Programm-Highlight der „Welcome-Back“-Party beim diesjährigen SportAward Rhein-Neckar leider entfallen. Dennoch wird das Team Tokio wie geplant fester Bestandteil der Sportlerehrung bleiben und einen zentralen Programmpunkt bilden.

Tickets um zehn Euro vergünstigt
Aus gegebenem Anlass haben sich die Beteiligten dazu entschieden, das Rabatt-Angebot für alle Tickets bis zum 30. April 2020 zu verlängern. Mit dem Code „earlybird20“ sind sämtliche Tickets auf www.sportawardrheinneckar.de um zehn Euro vergünstigt. Bei einer möglichen Verschiebung der Sportlerehrung behalten alle Eintrittskarten ihre Gültigkeit.


16.10.2019

Weltbeste Handballer spielen in Nußloch für den guten Zweck
Auf einen Handball-Abend der Extraklasse dürfen sich alle Handball-Fans aus der Region freuen. Die Handball Allstars rund um Trainerlegende Heiner Brand und Kapitän Christian „Blacky“ Schwarzer geben sich am Samstag, 23. November 2019 ab 17:30 Uhr die Ehre und treten gegen das 3. Liga Team der SG Nußloch an. weiterlesen >>

Das Besondere an diesem Benefiz-Spiel: Als Co-Trainer des Allstars neben Trainerlegende Heiner Brand fungiert der Bürgermeister der Gemeinde Nußloch, Joachim Förster, selbst ehemals aktiver Kreisligaspieler und Kenner des Sports, während als aktiver Spieler der Allstars Marc Nagel, Trainer der SG Nußloch sozusagen auf der „falschen“ Seite des Spielfeldes agieren wird. „Als ehemaliger Nationalspieler gehört Marc Nagel zum festen Stamm der Allstars. Er nimmt die Herausforderung, gegen sein eigenes Team zu spielen, gerne an. Sein Ehrgeiz ist ungebrochen – egal ob auf der Trainerbank oder noch einmal auf der Platte“ erzählt Teammanager Philipp Müller auf der Pressekonferenz anlässlich des Benefizspiels.

Christian „Blacky“ Schwarzer unterstreicht die Leidenschaft der Allstars: „Wir haben inzwischen mehr als 30 Spiele in ganz Deutschland bestritten, immer für den guten Zweck und mit ganz viel Herzblut bei allen Beteiligten. Wir freuen uns ganz besonders auf die Herausforderung gegen die SG Nußloch, die sicher kein einfacher Gegner wird. Wir müssen wahrscheinlich wieder an unsere physischen Grenzen gehen, um gegen die Truppe bestehen zu können, niemand schenkt auch ein Freundschaftsspiel einfach her.“

Das Spiel ist die zweite Auflage einer im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Benefizveranstaltungsreihe des Vereins Herzschlag - gemeinsam gewinnen e. V., der von Olympiateilnehmer 2016 Hamza Touba (Boxen) und seiner Frau Pinar (ehemalige Boxerin Deutsche Nationalmannschaft) gegründet wurde, um durch Spitzensport für sozial benachteiligte oder kranke Kinder und Jugendliche Spenden einzuwerben.
Die Initiative wurde nach der letztjährigen Box-Länderkampf Charity-Gala durch DHB-Nationalspieler Patrick Groetzki umgehend aufgegriffen. „Ich fand die Idee von Hamzas Verein von Anfang an sehr schön und spontan kam mir dann wiederum die Idee zum Allstar Spiel, das wir mit einem kleinen ehrenamtlichen Team umsetzen können. Gerne nutze ich dann mein Netzwerk und das der Rhein-Neckar Löwen, um einen besonderen Abend aus meiner Sportart hier in unserer Region wahrwerden zu lassen.“
Hamza und Pinar Touba freuen sich auf ihre zweite Charity-Veranstaltung im November: „Ursprünglich hatten wir nur Boxveranstaltungen im Kopf, aber durch den Austausch mit Patrick Groetzki wurde schnell klar, dass natürlich auch andere Sportarten willkommen sind und wir damit zeigen können, dass die Sportarten gemeinsam noch viel mehr bewegen können. Wir sind mit unseren Gedanken schon im nächsten Jahr – dem olympischen Jahr – und haben bereits einige Anfragen aus weiteren Sportarten, sich dem Benefizgedanken anzuschließen und ein Teil unserer Kampagne zu werden.“

Der gute Zweck: Kinderhospiz Sterntaler e. V. Mannheim

In diesem Jahr gehen alle Einnahmen anlässlich des Freundschaftsspiels in der Olympiahalle in Nußloch an das Kinderhospiz Sterntaler. Die Geschäftsführerin Anja Hermann blickt positiv auf das Sportevent in der 12.000 Einwohner starken handballaffinen Gemeinde: „Wir sind in unserer Arbeit auf Spendengelder angewiesen, da die Krankenkassen nur einen nicht deckenden Tagessatz für die kranken Kinder aufwenden. Aufenthalt, Verpflegung und Unterbringung der Eltern und Geschwister, Therapien und besondere Aktionen muss die Einrichtung komplett selbst finanzieren. Auch Bau- und Umbaumaßnahmen müssen über Spendengelder gestemmt werden. Daher sind solche Freundschaftsspiele für uns ein großer Segen. Wir feuern auch gerne in der Halle mit an und unterstützen beide Teams mit ganzer Kraft.“

Die Kinder-Initiative Strahlenburg e. V. Hirschberg

Ein zweiter Verein wird bedacht mit einer Spende: Die Kinder-Initiative Strahlenburg e. V. Hirschberg, deren Vertreter Uli Roth erzählt: „Wir sind für chronisch kranke Kinder da und helfen ganz individuell. Viele Familien kennen uns immer noch nicht, daher nutzen wir auch gerne die Plattform, um auf unsere Projekte aufmerksam zu machen. Es gibt manchmal doch mehr Unterstützung als die betroffenen Familien ahnen, deshalb sind wir auch mit einem kleinen Info-Stand im Foyer der Halle vertreten.“

Auch der Badische Handball-Verband mit Präsidiumsmitglied Uwe Grammel zeigte spontan großes Interesse an der Ausrichtung der Veranstaltung und kümmert sich um die sportfachliche Seite mit Schiedsrichtergespann, Einlaufkinder-Ausschreibung und Kommunikation mit allen Handball-Vereinen in Baden. „Selbstverständlich beteiligen wir uns aktiv an der Organisation des Events. Unsere Erfahrung zeigt, dass neben Personal und Sportfachlichkeit enorm viel Aufwand im Vorfeld einer solchen Veranstaltung geleistet werden muss. Wenn wir einen Teil dazu beitragen können, das kleine Orga-Team zu entlasten, freut uns das sehr und entspricht unserem Leitgedanken der Teamarbeit.“

Moderiert wird die Veranstaltung in der hoffentlich mit 1.000 Zuschauern ausverkauften Olympiahalle von Rhein-Neckar Löwen Hallensprecher Kevin Gerwin. Natürlich tritt auch er sowie alle Spieler ohne Honorar an, ganz im Sinne der guten Sache. Der 32-jährige wird auch die Verlosung der zahlreichen Tombola-Preise vornehmen und die Autogrammstunde von Patrick Groetzki begleiten.

Nach Spielende geht der Abend in die dritte Halbzeit. Im großen Foyer der Olympiahalle geht es mit der großen Sportlerparty weiter. Gemeinsam mit beiden Teams kann bis „Open End“ gefeiert werden. Christian Schwarzer verweist in diesem Zusammenhang auf das letzte Allstars Spiel in der Region in Birkenau (Odenwald), das rundherum erst gegen 4 Uhr endete wurden.

Eintrittskarten zum All Stars Spiel können ab sofort für 15 Euro über die Crowdfunding-Seite www.startnext.com erworben werden. Dort können auch spezielle Benefiz-Pakete erworben werden, so beispielsweise Personaltrainings mit Olympiateilnehmern, signierte Handball Trikots und vieles mehr.

Weitere Informationen zum Verein Herzschlag e. V. finden Sie unter: www.instagram.com/herzschlag.gewinnen/  oder auf www.herzschlag-gewinnen.de

Weitere Informationen zum Kinderhospiz Sterntaler e. V.  www.kinderhospiz-sterntaler.de

Link für Eintrittskarten und besondere Versteigerungen: www.startnext.com/herzschlag-gewinnen

Der Moderator: www.kevingerwin.de

Eintrittspreise:

15 Euro für Erwachsene

10 Euro für Ermäßigte (Studierende, Senioren usw.)

Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt

Zeitplan des Handball-Abends:

17.30 Uhr    - Einlass

ab 18.30 Uhr     - Allstars Handballer gegen SG Nußloch

Halbzeitrahmenprogramm mit Boxer Hamza Touba und Autogrammstunde Patrick Groetzki

ab 20:30 Uhr    - After Match Party mit allen Spielern im Foyer




Die Allstars Mannschaft im Überblick:

Trainer    
Michael    Biegler
Heiner    Brand
Spieler    
Daniel    Stephan
Markus    Baur
Steffen    Weber
Oliver    Köhrmann
Andreas    Rastner
Uli    Roth
Holger    Löhr
Marc    Nagel
Christoph    Armbruster
Aaron    Zierke
Alexander    Mierzwa
Michael    Krieter
Christian     Schwarzer
Andrej    Klimovets
Stefan    Kretschmar

Die SG Nußloch 3. Liga Mannschaft

Trainer    
Andreas    Röll
Michael    Reuter
Spieler    
Marco    Bitz
Fabian    Lieb
Moritz    Mangold
Simon    Kuch
Martin    Schmiedt
Adrian    Fritsch
Maximillian    Strüwing
Christian    Zeitz
Jochen    Geppert
David    Bonelli
Theo    Surblys
Lucas    Wichmann
Jannik    Jungbauer
Pascal    Kirchenbauer
Kevin    Bitz
Alexander    Klimovets
Nick     Schmidt
Nicolas    Herrmann
David    Ganshorn
Lukács    Petróczi


Pressekontakt:
Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar
Anja Siegert
Im Neuenheimer Feld 710
69120 Heidelberg
projektleitung@team-tokio-mrn.de
Tel. 06221-43 08 625



Petrissa Solja: Erste sichere Qualifikantin für Tokio 2020
Im letzten olympischen Zyklus vor Rio durfte sich Box-Schwergewichtsweltmeister Erik Pfeifer (Leimen) damit rühmen, der erste Olympiaqualifikant für Rio de Janeiro 2016 aus dem damaligen Team Rio Rhein-Neckar zu sein. Genau 395 Tage vor Eröffnung der kommenden Sommerspiele der XXXll. Olympiade in Tokio am 24. Juli 2020 gelingt es in diesem Zyklus der Tischtennisspielerin Petrissa Solja. weiterlesen >>

Die 25-jährige gebürtige Wörtherin errang am gestrigen Dienstag bei den richtungsweisenden European Games in Minsk gemeinsam mit ihrem Partner Patrick Franziska einen perfekten Tag und bezwang nicht nur das rumänische Duo Ovidio Ionescu und Bernadette Szocs in drei Sätzen 11:4 souverän, sondern sicherte sich mit dem Gewinn der Goldmedaille auch die direkte Qualifikation für Tokio 2020. „Nach dem Ausscheiden im Einzel am Nachmittag war ich schon sehr enttäuscht und traurig,“ wie Petrissa erzählte, doch wandelte sie die Niederlage in Energie für das Mixed-Finale um und war dort „extra-heiß“ wie sie feststellte. Jetzt kann die Südpfälzerin erst einmal durchatmen und den Masterplan für das kommende entscheidende Jahr mit Bundestrainerin Jie Schöpp planen.

Ihre Heimkehr in die Metropolregion Rhein-Neckar
Die sympathische Plattenkünstlerin kam erst vor etwas mehr als einem Jahr zurück in ihre Heimatregion, nachdem sie lange in Linz und Düsseldorf ihren sportlichen Werdegang erfolgreich bestreiten konnte. In der Metropolregion fühlt sie sich wieder wohl und heimisch, während sie täglich mehr als 6 Stunden trainiert, vorwiegend in einer Männer-Trainingsgruppe in Grünwettersbach (bei Karlsruhe).
Im Team Tokio Rhein-Neckar erhielt sie von Anfang an beste Unterstützung. Sie begleitete bereits einige Events wie den Besuch des Umweltministers Franz Untersteller anlässlich des N!Charta Nachhaltigkeitsprojekts am Olympiastützpunkt in Heidelberg, wo sie bereits sehr entschlossen wirkte, in Minsk die erste Chance auf die direkt Qualifikation nutzen zu wollen.
Vor Kurzem erhielt sie die Zusage für die Übernahme von zusätzlichen Kosten für die Anschaffung individueller Trainingsgeräte, die sie sonst aus eigenen privaten Mitteln hätten finanzieren müssen. So erreichte sie der positive Bescheid unmittelbar vor der Abreise nach Minsk, der zur mentalen Entlastung, vor allem aber zur vollen Konzentration auf den wichtigen Wettkampf European Games beitragen sollte. Ein Grund mehr für die Unterstützer aus der Region, sich mit Petrissa über die direkte Olympiaqualifikation zu freuen: Sie haben einen kleinen Anteil dazu beitragen können.


Loading
Premium-Partner
Sport-Partner