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Pressemitteilungen

Tokio-Bilanz: 2x Gold, 1x Bronze, 8x Platz 4, 18x Platz 5-10
Die Paralympics in Tokio sind Geschichte und die Metropolregion Rhein-Neckar begrüßt die Rollstuhl-Basketballerin Spielerin Svenja Mayer, die im gestrigen kleinen Finale verlor und den 4. Platz belegte, dazu kommen ein 5. Platz im sehgeschädigten Judo durch den Mannheimer Oliver Upmann und ein 7.Platz im sehgeschädigten Judo durch Nikolai Kornhass. weiterlesen >>

Der als Favorit ins Rennen gegangene 28-jährige Judoka Nikolai Kornhaß, verletzte sich - in Führung liegend- bei einer gegnerischen Aktion im ersten Kampf schwer am Ellenbogen und konnte so im zweiten Kampf nicht mehr sein gewohntes Können zeigen. Sehr unglücklich über den Verlauf seiner zweiten Paralympics-Teilnahme zeigte sich Bundestrainerin Carmen Bruckmann: „Die Enttäuschung sitzt schon sehr tief, wie so ein Mist passieren konnte bei Nikolai. Aber wir werden Paris 2024 angehen und auf den verdienten Erfolg für ihn hoffen.“ Für Oliver Upmann hingehen sieht Bruckmann es positiver: „Oliver hatte zwei sehr starke Gegner zugelost bekommen, ist dadurch 5. geworden, bereits zum zweiten Mal nach London 2012, das geht in Ordnung und ist ein guter Erfolg für ihn.“

Die Rollstuhlbasketballerinnen mit Svenja Mayer gingen mühelos durch die Vorrunde mit vier Siegen in vier Spielen und schienen auf der sicheren Siegstraße zu sein. Dann kamen im Halbfinale die „Angstgegnerinnen“ aus Holland, wo es nach acht Duellen leider bislang immer deutlich mit 8:0 für die Niederländerinnen ausging. Das Spiel um Bronze gegen die USA wurde zum nächsten engen Kampf. Die wurfstarken Amerikanerinnen wirkten wie auch die Holländerinnen unter dem Korb souveräner. Svenja dazu etwas niedergeschlagen: „Das war einfach wieder wie im vorherigen Spiel zu wenig Treffsicherheit in unseren Reihen. Wir wollten die Medaille unbedingt und mit allen Mitteln holen, leider ging es schief und wir fahren ohne in die Heimat zurück. Das muss ich erstmal verdauen.“

Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunktes und Gert Bartmann, Vorstand im Team Tokio bilanzieren nach Ende der Paralympics: „Mit insgesamt drei Medaillengewinnern, davon sogar zwei Goldmedaillen sind wir hochzufrieden. Von den insgesamt 37 Athleten*innen aus der Region, haben 29 einen Platz unter den Top Ten der Welt erreicht. Jeder zweite Athlet oder Athletin gehört zur absoluten Weltspitze, das bestätigt uns eindrücklich, dass hier vor Ort in allen Vereinen, Verbänden, Stützpunkten und kooperierenden Organisationen eine ausgezeichnete Arbeit geleistet wird. Und allen Unterstützern rund um diese Erfolge gebührt selbstverständlich ein Extra-Dank. Dabei denken wir an die Trainer*innen, Physiotherapeut*innen, die Sportmedizin, das ehrenamtlichen Personal in den Organisationen und viele mehr. Für die Para-Athlet*innen können wir durchaus noch mehr in besseren regionalen Strukturen denken und gezielter Potenziale fördern, da wird sich sicher etwas tun in den nächsten Jahren.“

Die Erfolge im Überblick (29x Top Ten)

Olympiasiegerin Weitsprung - Malaika Mihambo
Olympiasieger Kanu-Vierer - Max Lemke
Bronzemedaille Ringen bis 87kg - Denis Kudla

Weitere Top-Ten Platzierungen (8x Vierplatzierte plus 18x Fünf- bis Zehnplatzierte):
Gewichtheben:
7. Platz - Nico Müller
9. Platz - Simon Brandhuber
10. Platz - Sabine Kusterer
10. Platz - Lisa Marie Schweizer

Schwimmen:
4. Platz/7. Platz
(Freistil 400m/4x200m) - Henning Mühlleitner
6. Platz/10. Platz 
(4x200m Freistil/4x100 Meter Lagen Mixed) - Annika Bruhn
10. Platz
 (100m Brust) - Fabian Schwingenschlögl

Hockey:
4. Platz - Alexander Stadler
4. Platz - Linus Müller
4. Platz - Justus Weigand
4. Platz - Paul-Philipp Kaufmann
6. Platz - Sonja Zimmermann

Leichtathletik:
9. Platz Stabhochsprung - Oleg Zernikel
10. Platz 4x400 Meter - Nadine Gonska

Handball:
7. Platz - Uwe Gensheimer
7. Platz - Jannik Kohlbacher
7. Platz - Juri Knorr

Tischtennis:
4. Platz/7. Platz
 Team/Mixed - Petrissa Solja


Ringen:
8. Platz - Eduard Popp


Kanurennsport:
4. Platz - Sophie Koch

Paralympics
Sehgeschädigten Judo:    
5. Platz - Oliver Upmann
7. Platz - Nikolai Kornhaß

Rollstuhl-Basketball:
4. Platz - Svenja Mayer

Übersicht aller Ergebnisse: https://team-tokio-mrn.de/teams/team-tokio/


Zwischenbilanz: 2x Gold, 1x Bronze, 7x Platz 4, 15x Platz 5-10
Die Spiele der XXXII. Olympiade in Tokio sind Geschichte und die Metropolregion Rhein-Neckar hatte noch nie einen größeren Anteil an den Erfolgen der deutschen Olympiamannschaft. An vorderster Stelle stehen die beiden Goldmedaillisten Malaika Mihambo und Max Lemke. Die nach Europameister- und Weltmeistertitel jetzt als Olympiasiegerin gekrönte Weitspringerin erreichte mit genau sieben Metern das langersehnte Ziel. Der Kanute, der als dreimaliger Serienweltmeister zu den Spielen reiste, zeigte am letzten Tag der Wettkämpfe im Vierer-Kajak eine Top-Leistung und erkämpfte Gold. Der mit der Bronzemedaille belohnte Ringer Denis Kudla wiederholte seinen Erfolg von Rio de Janeiro 2016 und errang nach denkbar knappem Ausscheiden im Halbfinale sensationell den Treppchen-Platz in Tokio. Paris 2024 könnten seine dritten Spiele werden, er sieht sich noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit. „Beide Medaillen sind nicht vergleichbar. In Rio war es eine Überraschung, dass ich eine Medaille gewann. Jetzt hat sich über fünf Jahre Druck aufgebaut und die Bestätigung der Medaille war fast eine Erlösung für mich. Aber schöner war es definitiv in Rio, denn meine Familie und Freunde waren vor Ort mit dabei, die ich nach dem Kampf direkt umarmen konnte.“ weiterlesen >>

OSP-Präsident Dr. Martin Lenz freut sich: „Noch nie war der Beitrag der Region zur Medaillenspiegel-Position des Team Deutschland stärker. Mit drei Medaillen, zahlreichen Bestleistungen und insgesamt 25 Top Ten-Platzierungen können alle 37 Athletinnen und Athleten stolz auf sich und ihre Leistungen sein.“

Die sieben Viertplatzierten aus der Region zeigen: unser Olympiateam ist über die Podiumsplätze hinaus insgesamt Weltspitze. So schwamm etwa der 23- jährige Schwimmer Henning Mühlleitner über 400 Meter Freistil persönliche Bestleistung, nur zwei Zehntel fehlten ihm zu Bronze. "Jetzt ist es natürlich die Blechmedaille oder Holzmedaille oder wie auch immer man es nennen mag, aber das stört mich relativ wenig", sagte Mühlleitner mit einem Lächeln. Die Freude über die starke Leistung bei seinen ersten Olympischen Spielen war ihm anzusehen.

OSP-Leiter Daniel Strigel und Vorstand des Team Tokio Gert Bartmann zeigen sich äußerst zufrieden mit allen Ergebnissen: “Wir freuen uns unglaublich mit zwei Olympiasiegern, einem Bronzegewinner, sieben Viertplatzierten und weiteren 15 Top-Ten-Platzierungen aus der Region. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass man als vermeintlicher Favorit seine Bestleistung auch auf den Tag genau zeigt, allein die äußeren Umstände sind teilweise unberechenbar.“ Der siegreiche Kanute Max Lemke erzählte beispielsweise von glatten Hafenwänden, die Wellen im Gegensatz zu natürlichen Ufern nicht brechen, sondern wieder zurückprallen lassen. „Wenn dann ein Motorboot mit Schiedsrichter zwei Minuten vor Rennbeginn durch den Hafen düst, kann es im Rennen schon sein, dass eine Welle behindert.“

Frank Mantek, Sportdirektor des Bundesverbandes deutscher Gewichtheber und Sportdirektor im Team Tokio Rhein-Neckar erlebte die Spiele vor Ort. „Das waren sehr gut organisierte Spiele eben unter den aktuellen Bedingungen. Besser kann man es eigentlich nicht machen.“ Auch aus sportlicher Sicht zeigt auch er sich hochzufrieden: „Die Vorbereitung in den letzten 1 ½ Jahren war sicherlich von vielen Hindernissen begleitet, wenige Wettkämpfe, veränderte Trainingsbedingungen usw. Auch das sind Faktoren, die ein Athlet verarbeiten muss. Umso beachtlicher sind die Ergebnisse.“

Die Abschlussbilanz des Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar wird nach den Paralympics gezogen, die am 25. August eröffnet werden. Die Para-Judoka Nikolai Kornhass und Oliver Upmann sowie Rollstuhl-Basketballerin Svenja Mayer wollen dann ihre persönlichen Bestleistungen zeigen.

Die Erfolge im Überblick:
Olympiasiegerin Weitsprung            Malaika Mihambo
Olympiasieger Kanu-Vierer              Max Lemke
Bronzemedaille Ringen bis 87kg       Denis Kudla

Weitere Top-Ten Platzierungen (7x Vierplatzierte plus 15x Fünf- bis Zehnplatzierte):
Gewichtheben:
7. Platz                     Nico Müller
9. Platz                     Simon Brandhuber
10. Platz                   Sabine Kusterer
10. Platz                    Lisa Marie Schweizer
Schwimmen:
4. Platz/7. Platz 
(Freistil 400m/4x200m)                                       Henning Mühlleitner
6. Platz/ 10. Platz
 (4x200m Freistil/4x100 Meter Lagen Mixed)        Annika Bruhn
10. Platz 
(100m Brust)                                                                 Fabian Schwingenschlögl
Hockey:
4. Platz         Alexander Stadler, Linus Müller,
Justus Weigand, Paul-Philipp Kaufmann
7. Platz          Sonja Zimmermann
Leichtathletik:
9. Platz Stabhochsprung             Oleg Zernikel
10. Platz 400 Meter                    Nadine Gonska
Handball:
7. Platz                 Uwe Gensheimer, Jannik Kohlbacher, Juri Knorr
Tischtennis:
4. Platz/7. Platz
Team/Mixed                Petrissa Solja

Ringen:
8. Platz                 Eduard Popp

Kanurennsport:
4. Platz                 Sophie Koch

Übersicht aller Ergebnisse        https://team-tokio-mrn.de/teams/team-tokio/


Final call for Tokio!
Noch nie war der Olympische Spitzensport der Region erfolgreicher! Das Team der Deutschen Olympiamannschaft steht fest: 434 Athleten werden am 23. Juli 2021 zur Eröffnung der XXXII. Spiele in Tokio dabei sein, 69 Athleten kommen insgesamt aus Baden-Württemberg (OSP Stuttgart: 25, OSP Freiburg; 7), dabei ist das 35-köpfige Team Tokio Rhein-Neckar größer als alle Olympiateams der Region zuvor (Rio: 29 Olympics, 7 Paralympics; London: 24 Olympics, 5 Paralympics) Damit stellt die Region mit 8% einen wichtigen Teil des Team Deutschland und repräsentiert die außergewöhnlich guten Trainings- und Lebensbedingungen in der Kurpfalz. weiterlesen >>

Seit Beginn der Unterstützung durch die regionale Wirtschaft vor mehr als 14 Jahren hat sich die Stärke des Teams kontinuierlich positiv entwickelt. Trotz schwierigster Bedingungen seit Beginn der Corona-Krise Anfang 2020, nur wenigen internationalen Wettkämpfen und mentaler Belastung durch Wegfall von sportlichen Perspektiven, zeigt die Rekordanzahl an Athleten erneut die positive Wirkung einer regionalen Sportförderung. Der Wegfall von individuellen Sponsoren konnte abgefedert werden und neue Trainingsbedingungen konnten arrangiert werden, während nebenher die berufliche Absicherung auf eine solide Basis gestellt wird.

Etwa sechs Sportlerinnen und Sportler haben die Qualifikation für Tokio sehr knapp verpasst. Oder sie wurden bei Nominierungsentscheidungen ihrer Verbände nicht berücksichtigt, die mindestens genauso gerechtfertigt auch anders hätten getroffen werden können. Darunter befindet sich der Vize-Europameister im Speerwurf, Andreas Hofmann (MTG Mannheim), der als Ersatzkandidat bei einem Ausfall seiner drei nationalen Konkurrenten nachrücken würde.
Einen einmaligen Sonderfall stellt der Karlsruher Kanute Saeid Fazloula dar. Er wurde offiziell vom IOC in das Flüchtlingsteam berufen. Der Auszubildende zum Sport- und Fitnesskaufmann bei Pfitzenmeier in Karlsruhe kam vor 5 Jahren aus dem Iran über die sogenannte „Flüchtlingsroute“ nach Deutschland. Schnell lebte er sein sportlich bereits im Iran erfolgreiches Paddler-Leben bei den Rheinbrüdern Karlsruhe weiter und feierte besondere internationale Erfolge.

Auch die paralympischen Athleten stehen bereits in den Startlöchern, um an den am 25. August beginnenden Paralympics teilzunehmen. Voraussichtlich werden mehr als drei Aktive vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) nominiert (17.7.) und um die begehrten Treppchenplätze kämpfen. Der sehgeschädigte Judoka Nikolai Kornhaß wird nach Rio seine zweiten Spiele genießen können. Dazu gesellt sich sein Trainingskollege Oliver Upmann, der nach London 2012 und Rio 2016 das dritte Mal ins Geschehen eingreifen wird. Svenja Mayer wird mit der Rollstuhl-Basketballmannschaft um Medaillen kämpfen, während der Kader der Sitzvolleyballer noch nicht final bestellt ist. Dort steht Magnus Fischer von Anpfiff Hoffenheim im Kader bereit.
Hanne Brenner, hochdekorierte Para-Dressurreiterin aus Wachenheim wird die Paralympics dieses Mal verpassen. Immer wieder verhinderten Verletzungen und Krankheiten bei Pferd Bellissima vordere Platzierungen bei internationalen Dressurturnieren in 2021.

Die Olympiafans der Metropolregion freuen sich auf die Spiele der XXXVII. Olympiade der Neuzeit. Das Team Tokio hat ein weiteres Ziel erreicht, wenn, wie bei den letzten Spielen, der Ludwigshafener mit der Leimener Athletin und die Mannheimerin mit dem Heidelberger Athlet fiebert und die Daumen drückt. Denn eines haben die Athleten gemeinsam: Die Kurpfalz als lebenswerte und vor allem für den Spitzensport bestens bestellte Metropolregion in Deutschland.


Diese Athleten präsentieren das Team Tokio Rhein-Neckar:

Samantha Borutta – Leichtathletik, Hammerwurf
Simon Brandhuber – Gewichtheben
Annika Bruhn- Schwimmen
Sarah Brüssler – Kanurennsport
Saeid Fazloula - Kanurennsport: Sonderfall: IOC Flüchtlingsteam
Uwe Gensheimer - Handball
Nadine Gonska – Leichtathletik, 4x400 Meter Staffel
Philip Heintz - Schwimmen
Paul-Philipp Kaufmann - Hockey
Juri Knorr - Handball
Sophie Koch - Kanurennsport
Jannik Kohlbacher – Handball
Denis Kudla – Ringen
Sabine Kusterer – Gewichtheben
Max Lemke - Kanurennsport
Ricarda Lobe - Leichtathletik, 100m Hürden
Christopher Hurly Long - Golf
Hannah Mergenthaler - Leichtathletik, 4 x400 Meter Staffel
Malaika Mihambo - Leichtathletik, Weitsprung
Henning Mühlleitner - Schwimmen
Nico Müller - Gewichtheben
Linus Müller - Hockey
Lisa Nippgen - Leichtathletik, 4 x100 Meter Staffel
Eduard Popp - Ringen
David Raum - Fußball
Celine Rieder - Schwimmen
Lisa Ryzih - Stabhochsprung
Lisa-Marie Schweizer - Gewichtheben
Fabian Schwingenschlögl - Schwimmen
Petrissa Solja - Tischtennis
Alexander Stadler - Hockey
Justus Weigand - Hockey
Jessica-Bianca Wessolly - Leichtathletik, 200 Meter
Oleg Zernikel - Leichtathletik, Stabhochsprung
Sonja Zimmermann - Hockey

Paralympics: (Qualifikationszeitraum läuft noch bis 17.7.)
Nikolai Kornhass -  Para-Judo
Svenja Mayer - Rollstuhl-Basketball
Oliver Upmann - Para-Judo
(Magnus Fischer - Sitzvolleyball – offen)
(Lena Dieter - Para-Triathlon- offen)

Alle Athletenportraits: www.team-tokio-mrn.de/teams/team-tokio


Abdichtungs- und Dämmstoffhersteller SOPREMA ist neuer Förderer im Team Tokio
Bei 36°C Grad Sommerhitze wurde der Besuch des Olympiastützpunkts in Heidelberg zu einer sehr heißen Angelegenheit: SOPREMA Geschäftsführer Winfried Traub sowie seine Kollegen Gregor Weber, Prokurist und kaufmännischer Leiter, und Kristina Milosch, Leiterin Kommunikation und Marketing, tauschten sich im August mit Team Tokio Vorstand Daniel Strigel und Gert Bartmann über die Zukunft des Spitzensports in der Rhein-Neckar Region aus. SOPREMA ist ein Flachdachspezialist für Abdichtungs- und Dämmsysteme, daher trafen sich alle Beteiligten auf dem Flachdach des Gebäudes und nahmen dabei alle Feuerleitern und Treppen mit sportlicher Leichtigkeit. weiterlesen >>

Winfried Traub sagt über das Engagement für die Weltklasse-AthletInnen: „Sport und Teamgeist spielen bei uns im Unternehmen eine große Rolle. Daher unterstützen wir auch Organisationen und Events im Breiten- und Spitzensport, z.B. die Triathlon-Abteilung des Soprema Team TSV Mannheim und veranstalten in Einklang mit der Sportregion Rhein-Neckar den Soprema Neckar Run immer am 1. Mai in Mannheim. Wir wissen auch um die enorme Anstrengungsbereitschaft aller olympischen Sportler und fördern deshalb das Team Tokio Rhein-Neckar gerne in den nächsten Jahren.“ Traub ist selbst Triathlet und startete bereits viermal beim IRONMAN auf Hawaii, zuletzt im Herbst 2019.

Vorstand Daniel Strigel zeigt sich begeistert über den neuen Förderer: „Mitten im Sommerloch, in der größten Hitze des Jahres, eine solche Zusage von einem Unternehmen wie SOPREMA zu bekommen, macht uns wirklich froh, zeigt es doch, dass unsere Arbeit mit den vielen erfolgreichen Athletinnen und Athleten wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Und das noch in einem sehr besonderen Jahr! Wir sind Winfried Traub und seinem Team zu höchstem Dank verpflichtet.“

Den Auftakt zu einer Zusammenarbeit machte die Messe DACH+HOLZ im Januar 2020. Dort fand bei der Abschlussveranstaltung am Messestand das „SOPREMA Sportstudio“ statt, bei dem Katrin Müller-Hohenstein u.a. den Speerwerfer Andreas Hofmann und Turnerin Eli Seitz interviewte.
 
Verwaltungssitz des Unternehmens ist Mannheim. Der große Produktionsstandort befindet sich in Hof/Oberroßbach (Westerwald), eine weitere Niederlassung liegt in Leutkirch (Allgäu).


Am Olympiastützpunkt wird die Zukunft gemacht
Am heutigen Tag wären die XXXII. Olympiade in der größten Metropolregion der Welt, in Japans Hauptstadt Tokio, feierlich eröffnet worden. Das Jahr 2020 schreibt bisher eine völlig neue olympische Geschichte mit der erstmaligen Verlegung des Sportgroßevents in das Jahr 2021. So wird die olympische Fackel im zweiten Anlauf ihren Weg von Griechenland in das Neue Nationalstadion in Tokio fortsetzen und aller Voraussicht nach am Freitag, 23. Juli 2021 entfacht werden. weiterlesen >>

Ein sicheres Ticket für die Teilnahme an den Paralympics, die am 25. August 2021 ebenso feierlich eröffnet werden sollen, ergatterte der sehgeschädigte Judoka Nikolai Kornhaß bereits zu Beginn dieses Jahres. Als Weltranglistenerster und Europameister hat er beste Chancen, seine Bronzemedaille von Rio de Janeiro 2016 zu wiederholen oder sogar noch zu toppen. Die Verschiebung hat er zunächst mit Enttäuschung aufgenommen: „Gefühlt habe ich mich seit Rio 2016 darauf vorbereitet und will endlich auf der für mich größten Bühne zeigen, was ich kann. Im zweiten Schritt war ich jedoch erleichtert, dass die Spiele nur verschoben und nicht abgesagt wurden“. Nikolai studiert Sonderpädagogik an der PH in Heidelberg und will sich in diesem Jahr intensiver dem Studium widmen, damit er im nächsten Jahr den Kopf frei hat für seinen Sport. „Bei den Kontaktsportarten ist es noch einmal schwieriger, sinnvolle Hygienekonzepte aufzusetzen, da haben es Einzelsportarten definitiv ein wenig leichter“, beschreibt er die Besonderheiten im Judo.

Lisa Mayer, Sprinterin im Trainingsteam um Bundestrainer Rüdiger Harksen und bereits mit einem 4. Platz in Rio 2016 mit der 4 x 100 Meter Staffel sehr erfolgreiche Olympiateilnehmerin, hofft, dass das gewonnene Jahr etwas Positives mit sich bringt: „Ich habe eine lange Verletzungspause hinter mir. Die zusätzlichen Wochen und Monate kann ich gezielt in die Stärkung meines Körpers geben und hoffe auf weitere Stabilität und aufsteigende Formkurve. An der Motivation mangelt es jedenfalls nicht.“ Die Sportfördergruppe der Bundeswehr erlaubt der 24-Jährigen sich einhundertprozentig auf den Spitzensport zu konzentrieren.

Ihr Trainer Rüdiger Harksen, der ursprünglich nach den Spielen 2020 in seinen verdienten Ruhestand gehen wollte, wird noch ein weiteres Arbeitsjahr anhängen. „Ich kann meine Athletinnen jetzt nicht ein Jahr vor dem Karrierehöhepunkt hängenlassen und die jahrelange Aufbauarbeit abbrechen, daher werde ich bis Tokio 2021 an ihrer Seite sein, wenn die Athletinnen dies wünschen.“ Die finale Einigung mit dem DLV steht noch aus.

Spitzensport in die Metropolregion Rhein-Neckar
Prof. Dr. Eckart Würzner, Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar und OSP-Präsident Dr. Martin Lenz, gleichzeitig auch Präsident des Badischen Sportbundes, setzten sich besonders in den vergangenen Pandemie-Monaten intensiv für den (Spitzen-)sport in Rhein-Neckar bzw. Nordbaden ein. „Unsere Aufgabe ist es, dem Spitzensport in Rhein-Neckar bei den drei Landesregierungen mehr Gehör zu verschaffen, damit wir zügig wieder in Wettkampfsport zurückkehren können. Natürlich unter besonderen Auflagen, die die Vereine und Verbände aber nicht vor weitere finanzielle Nöte stellt, sondern ein Stück Gewissheit bringen, dass die Sportarten abseits des Fußballs zukunftsfähig sind und ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen können,“ bekräftigt Prof. Würzner seine Solidarität mit dem Spitzensport. Zusätzlich zu seinem intensiven Austausch mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg fordert er auch mehr Engagement der Medienlandschaft in der Drei-Länder-Region zur Abbildung der Vielfalt des Sports in der Sportberichterstattung.
In seiner Funktion als Präsident des Olympiastützpunktes freut sich Dr. Martin Lenz darüber, dass die Landesregierung bei allen gesellschaftlichen Fragen rund um die Corona-Krise das Training der Bundeskader nicht vergessen hat und schon recht früh einen geregelten Trainingsbetrieb in Kleingruppen unter Hygieneauflagen zugelassen hat. „Auch wenn wir alle wissen, dass Olympia keine Priorität hat im Vergleich zu den sozialen und wirtschaftliche Fragen, die zu klären sind, wollen wir doch an die Zukunft denken, in der die Athletinnen und Athleten wieder nach Leistungen und Ergebnissen gefragt werden – und die Vorbereitung können wir ihnen ermöglichen, dafür sind wir dankbar.“ Als Vertreter des nordbadischen Breitensports hat Lenz sich ebenso bei der Landesregierung eingesetzt und ist auch hier hochzufrieden: „Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Vereinsaustritte zu sehen, der Vereinsbetrieb wird unter den Auflagen gerne wieder aufgenommen und es ist noch deutlicher als vorher zu spüren, wie wichtig die Sportvereine vor Ort für die Menschen und unsere Gesellschaft sind.“

Sparkasse Heidelberg verlängert Engagement bis Paris 2024
Eine weitere gute Nachricht konnte Vorstandsvorsitzender Rainer Arens von der Sparkasse Heidelberg verkünden: „Wir schätzen die Weltklasse-Athleten und Trainer als Vorbilder für unsere Gesellschaft und sind gerne der größte Förderer des Sports in Deutschland. Mit Paris 2024 haben wir die übernächsten Olympischen und Paralympischen Spiele quasi fast vor den Toren von Rhein-Neckar, daher sind wir natürlich gerne als Partner mit dabei und freuen uns, wenn wir individuelle Lücken bei Athleten und Trainern schließen können, die die Struktur des deutschen Sportsystems an manchen Stellen offenbart“.  Nikolai Kornhass hört aufmerksam zu, denn auch er plant seine sportliche Karriere bis 2024 fortzusetzen: “Es freut mich, zu hören, dass es auch ein Team Paris in der Region geben wird, denn gerade im paralympischen Bereich ist die Unterstützung unschätzbar und macht einen großen Unterschied. Viele Trainingsgeräte und Trainingslager hätte ich sonst nicht machen können.“


SportAward Rhein-Neckar soll wie geplant stattfinden
Von der Coronavirus-Pandemie ist das gesamte gesellschaftliche Leben betroffen. Auch die Sportwelt ist nahezu vollständig lahmgelegt und steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Aufgrund dieser Ausnahmesituation ist es für die Sportregion Rhein-Neckar, Initiator und Ideenträger der Sportlerehrung, sowie für Veranstalter S.I.M. Marketing unabdingbar, sich mit möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den SportAward Rhein-Neckar 2020 auseinanderzusetzen. Der für den 23. November 2020 geplante SportAward Rhein-Neckar wird im Hinblick auf die aktuelle Informationslage vorerst nicht verschoben. weiterlesen >>

Auf Anfrage teilte das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut mit, dass die aktuellen Prognosen von Politik und Experten nicht über Ende April hinausreichen würden. „Leider weiß niemand, wie sich die Situation entwickeln wird. Wir werden daher die aktuellen Schutzmaßnahmen und Entwicklungen beobachten und eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, denn die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung steht ganz klar an erster Stelle“, sagte Veranstalterin Simone Schulze. Initiatoren, Veranstalter und Partner des SportAwards Rhein-Neckar sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und werden dementsprechend handeln, sobald eine Entwicklung abzusehen ist.

Solidarität anerkennen
„Trotz der einschneidenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Sportwelt ist der SportAward Rhein-Neckar eine großartige Möglichkeit, die solidarischen Bestrebungen der Sportlerinnen und Sportler sowie anderer Akteure des Sports während dieser fordernden Zeit anzuerkennen“, so Stephanie Wirth, Geschäftsführerin des Vereins Sportregion Rhein-Neckar. Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio auf das Jahr 2021 muss das Programm-Highlight der „Welcome-Back“-Party beim diesjährigen SportAward Rhein-Neckar leider entfallen. Dennoch wird das Team Tokio wie geplant fester Bestandteil der Sportlerehrung bleiben und einen zentralen Programmpunkt bilden.

Tickets um zehn Euro vergünstigt
Aus gegebenem Anlass haben sich die Beteiligten dazu entschieden, das Rabatt-Angebot für alle Tickets bis zum 30. April 2020 zu verlängern. Mit dem Code „earlybird20“ sind sämtliche Tickets auf www.sportawardrheinneckar.de um zehn Euro vergünstigt. Bei einer möglichen Verschiebung der Sportlerehrung behalten alle Eintrittskarten ihre Gültigkeit.


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