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News Wettkampfergebnisse

Sophie Koch mit Überraschungs-Gold

Die frischgebackene Vize-Europameisterin Sophie Koch erkämpfte sich bei den Finals den Deutschen Meistertitel im Parallelsprint. Dafür stieg sie nach der Siegerehrung bei den Europameisterschaften in Poznan/Polen direkt in den Zug, um am anderen Morgen in Duisburg auf der Wedau bei den Finals an den Start gehen zu können.

Trotz dieser Strapazen und keiner speziellen Vorbereitung auf diese Meisterschaft, setzte sich die 23-jährige Rheinschwester im Finale gegen die Potsdamerin Annika Loske durch und gewann den Meistertitel. "Das war schon alles ganz schön anstrengend nach der EM. Beim Einfahren dachte ich heute morgen noch: Oh-oh, das wird heute nichts. Aber genau das gibt mir nun Selbstvertrauen für alles Weitere, wenn man auch mit einem schlechten Gefühl gute Rennen fährt.", fasste die quirlige Canadierfahrerin die Anstrengungen der letzten Tage zusammen.

Einen starken Wettkampf zeigte auch Max Lemke, der ebenfalls direkt nach seinem EM-Sieg die knapp 800 Kilometer von Polen nach Duisburg mit seinen Vierer-Kollegen im Auto zurücklegte.
Nicht einmal zehn Stunden nach ihrer Ankunft am Wedau-Sportpark, kämpfte Lemke im kleinen Finale gegen seinen Schlagmann und Namensvetter im Viererkajak, Max Rendschmidt. Nach mäßigem Start setzte sich der gebürtige Lampertheimer im Ziel hauchdünn durch. Kanu-Ikone Ronald Rauhe, Lemkes Vierer-Kollege, musste sich auf seiner Abschiedstour dem Berliner Kostja Stroinski geschlagen geben.
Das war die letzte Bewährungsprobe für die deutschen Kanutinnen und Kanuten. Nun wird der Fokus auf die Vorbereitung für die Olympischen Spielen gerichtet. In Tokio wollen sich Koch und Lemke mit Edelmetall belohnen.

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