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News Wettkampfergebnisse

Solja und Lemke kehren mit Medaillen aus Minsk zurück

Das Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar ist stolz auf die 150% Medaillenausbeute der teilnehmenden Athleten. Mit der Tischtennisspielerin Petrissa Solja und dem Kanuten Max Lemke waren nur zwei Athleten des Team Tokio in Minsk bei den 2. European Games.

Doch diese beiden vertraten die Region hervorragend. Für Petrissa Solja waren die Europaspiele gleichzeitig die Qualifikationschance für die Olympischen Spielen in Tokio. Nachdem sie im Einzel noch frühzeitig ausgeschieden war, spielte die gebürtige Pfälzerin mit ihrem Mixed-Partner Patrick Franziska ein grandioses Turnier, welches sie sich mit dem Sieg vergoldeten. Damit sicherte sich Solja als erste Athletin aus der Region das  Olympiaticket für Tokio. Dem Sieg im Mixed-Turnier ließ die deutsche Damen-Mannschaft dann auch noch die Goldmedaille im Team folgen. Petrissa trug in der Vorrunde ihren Teil zum Sieg bei, musste jedoch in den Finalrunden verletzungsbedingt passen.

Seine ersten European Games durfte der Kanu-Weltmeister Max Lemke erleben. Während es für die Tischtennisspieler um die Olympiatickets ging, galten die Spiele für die Kanu-Rennsportler lediglich als Durchgangsstation auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften Ende August. Lemke und seine Crew fuhren im Viererkajak über 500 Meter aus dem vollen Training und bereiteten sich nicht explizit auf den Wettkampf vor. Trotzdem gestalteten Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und der Mannheimer Lemke die beiden Rennen in gewohnter Manier, nämlich mit Volldampf vom Start bis ins Ziel. Während sie den Vorlauf für sich entscheiden konnten, mussten sich die Weltmeister von 2017 und 2018 im Finale dem russischen Quartett geschlagen geben. Extremer Wind machte die Regattastrecke vor den Toren von Minsk etwas unfair und so hatte das deutsche Team in der Bahnmitte keine Chance gegen die im Windschatten der Tribüne fahrenden Russen. Lemke kommentierte den Ausgang dann auch folgerichtig:  „Mehr war nicht drin, wir freuen uns trotzdem über Silber!“

Ein weiterer Athlet aus der Region holte in Minsk die Bronzemedaille, jedoch in einem Wettkampf, der eher einem Show-Charakter glich. Der 800-Meter Läufer Christoph Kessler aus Karlsruhe erkämpfte sich mit dem deutschen Team die Bronzemedaille, nachdem er in der Medley-Staffel - diese beinhaltete 800 / 600 / 400 / 200 Meter - seine Staffel als Startläufer auf den Bronzerang brachte. Die Staffel bildetet den Abschluss des "Dynamic New Athletics“- Wettkampfes, der weitere acht Disziplinen beinhaltete.

Hier geht´s zu den Emotionen nach dem Matchpoint von Petrissa Solja!
Max Lemkes Silberfahrt gibt es hier zu sehen!

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