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Silber und -Bronze für Gose und Heintz bei der Kurzbahn-Europameisterschaften

Die Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow bildeten für die Athlet*innen der Metropolregion Rhein-Neckar einen krönenden Abschluss der diesjährigen Schwimmer-Saison. Mit Isabel Gose und Philip Heintz kehrten zwei Heidelberger Athleten medaillendekoriert zurück in die Heimat.

Im 400 Meter-Freistilfinale erkämpfte sich Isabel Gose mit einem engagierten Rennen die Silbermedaille hinter Simona Quadarella (ITA) und vor Ajna Kesely (HUN). Erst auf den letzten Bahnen musste Isabel die Italienerin ziehen lassen und schlug selbst nach 3:59,94 Minuten als Zweitplatzierte an. „Das war ein schönes Gefühl auf dem Siegerpodest, ich bin total happy. Besser kann es ja auch kaum laufen. Ich bin nun raus aus dem Juniorenbereich und gewinne dann gleich die erste Einzel-Medaille bei den Erwachsenen, das macht mich richtig glücklich“, sagte die 17-Jährige nach der Siegerehrung: „Natürlich ist es nun mein Traum, irgendwann mal dann auch ganz oben zu stehen. Denn mit Bestzeit wäre das ja sogar schon diesmal möglich gewesen.“

Über die halbe Distanz stand die Heidelbergerin ebenfalls im Finale, gemeinsam mit ihrer Team Tokio-Kollegin Annika Bruhn. Annika schwamm in diesem Rennen mit 01:53,48 neuen deutschen Rekord, musste allerdings Femke Heemskerk (NED), Frederica Pellegrini (ITA) und Überraschungssiegerin Freya Anderson (GBR) die Medaillenentscheidung überlassen. „Ich ärgere mich total. Ich war so lange mit vorne, aber die letzten 50 Meter waren dann einfach zu hart. Aber ich bin schon wieder eine Sekunde schneller geschwommen und das ist schon krass. So langsam weiß ich, wie ich die 200 Meter schwimmen muss und es geht auf jeden Fall vorwärts“, berichtete Annika nach dem Rennen, welches Isabel Gose als Sechste beendete.

Philip Heintz zeigte auch in Glasgow, dass er die Freude am Schwimmen wiedererlangt hat und sicherte sich selbst für ihn ein wenig überraschend über die 200 Meter Lagen die Bronzemedaille: „Dass ich eine Medaille hole, hätte ich vor den Meisterschaften gar nicht gedacht. Mit der Zeit von 1:52,55, mit dem Training und den Wettkämpfen, die ich aktuell mache, bin ich unglaublich zufrieden und dass es dann für eine Medaille gereicht hat, ist klasse.“

Auf der gleichen Strecke hatte die 16-jährige Zoe Vogelmann, die wie Isabel Gose im (Teilzeit-) Sportinternat des Olympiastützpunkt Rhein-Neckar wohnt und trainiert, ihre internationale Premiere bei den "Großen". Direkt nach dem Start zeigte sie, dass sie keinerlei Angst vor großen Namen hat und schwamm auf den ersten beiden Bahnen als Zweitplatzierte im Windschatten von „Iron Lady“ Katinka Hosszu. Dem hohen Tempo konnte Zoe dann nicht die ganze Zeit folgen, aber sie lieferte ein tolles Rennen ab und schlug als Siebte in starken 2:08,95 Minuten an. „Ich konnte meinen Rekord noch mal ein bisschen steigern, das ist super. Ich bin happy, dass ich in diesem Finale stehen konnte, und obwohl ich jetzt hier mit den Großen schwimme, trotzdem meine Leistung abrufen kann. Es war eine super tolle Erfahrung und ich nehme so viel Positives mit. Das macht Lust auf Mehr.“, freute sich die Heidelbergerin nach ihrem Erfolg.

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