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Neckarsulmer Festspiele in Berlin

Annika Bruhn, Celine Rieder und Henning Mühlleitner: Gleich drei Schwimmer der Neckarsulmer Sport-Union lösten am Freitag beim Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin binnen kurzer Zeit ihre Tickets für Tokio.

Fabian Schwingenschlögl machte es eine Woche früher vor: Der ebenfalls für die NSU schwimmende Athlet sicherte sich bereits beim Qualifikationsturnier in Heidelberg mit deutschem Rekord das Olympiaticket über 100 m Brust. In Berlin galt es für die anderen Neckarsulmer ebenfalls den Weg nach Japan einzuschlagen: Mit Erfolg.
Neben Schwingenschlögl vertreten auch Annika Bruhn, Celine Rieder und Henning Mühlleitner die Neckarsulmer Sport-Union in der japanischen Hauptstadt Tokio: „Das ist für Neckarsulm ein historischer Erfolg“, freute sich Bundestrainer Hannes Vitense. Den erfolgreichen Auftakt am späten Freitagnachmittag gestaltete Henning Mühlleitner über die 200 m Freistil. Im Finale wurde er mit 1:48,11 Minuten Vierter hinter Lukas Märtens (SC Magdeburg), Jacob Heidtmann (Stadtwerke Elmshorn) und Poul Zellmann (SG Essen). In der Addition aller vier Zeiten knackte das Quartett die DSV-Olympia-Norm für die Staffel. Ob der 23-Jährige neben der 4x 200 m Staffel auch im Einzelwettbewerb über 400 m Freistil an den Start gehen kann, entscheidet sich im Laufe dieser Woche, wenn der DSV seine Nominierungen bekannt geben wird.

Bruhn in der 4x 200 m Staffel dabei
Ebenfalls in Tokio an den Start gehen wird Annika Bruhn. Die 28-Jährige landete mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:57,17 Minuten über 200 m Freistil auf Platz Zwei hinter der Magdeburgerin Isabel Gose und unterbot somit die Olympia-Norm in der Einzeldisziplin knapp. Der Start in der 4x 200 m Freistil Olympia-Staffel ist somit sicher.

Celine Rieder hatte das Ticket so gut wie sicher
Celine Rieder wurde in Berlin über 1.500 m Freistil Dritte und blieb 18 Sekunden hinter ihrer persönlichen Bestleistung von 16:09,00 Minuten, welche sie vor einer Woche in Eindhoven aufstellte. Dennoch ist die 25-jährige Neckarsulmerin als Zweitschnellste hinter Vizeweltmeisterin Sarah Köhler für die Olympischen Spiele qualifiziert. Schon vor dem Start war ihre Reise nach Japan quasi gesichert, da Konkurrentin Lea Boy (Würzburg) nicht gemeldet war.

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