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News Wettkampfergebnisse

Mihambo dominiert, Zernikel triumphiert, Ogunleye überrascht

Freudentränen, Olympianormen, positive Überraschungen und spannende Titelkämpfe: All das hatten die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig zu bieten. Die Metropolregion Rhein-Neckar darf sich über tolle Ergebnisse und damit einhergehende Medaillen freuen.

Malaika Mihambo verlängert Siegesserie
Bereits zum vierten Mal in Folge holt Malaika Mihambo souverän den Titel im Weitsprung-Finale bei den Deutschen Meisterschaften. Mit 6,62 Metern blieb sie allerdings knapp unter ihrer Saisonbestleistung von 6,68 Metern. Die 27-jährige Weltmeisterin von 2020 wartet so weiter auf ihren ersten Sieben-Meter-Sprung in der laufenden Olympia-Saison. Die für die LG Kurpfalz startende Mihambo war es insgesamt der fünfte Titel bei Deutschen Meisterschaften.

Oleg Zernikel erfüllt sich Olympia-Traum
Diesen Tag wird er nicht so schnell vergessen. Stabhochspringer Oleg Zernikel hat sich am ersten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig mit Olympia-Norm von 5,80 Metern den Titel und das Ticket für die Olympischen Spiele geholt. Der 26-Jährige aus Landau entthronte damit Titelverteidiger Bo Kanda Lita Baehre, der WM-Vierte aus Leverkusen kam mit 5,70 Metern auf Rang zwei vor Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe (5,50 Meter). „Ich habe jeden Tag dafür geopfert, jetzt ist es erledigt. Jetzt kann ich in Ruhe meinen Traum verfolgen“, sagte der überglückliche Oleg Zernikel.

Ricarda Lobe verteidigt ihren Titel
Ricarda Lobe von der MTG Mannheim ist erneut Deutsche Meisterin über 100 Meter Hürden und verteidigt somit ihren Titel. Sie kam in 13,18 Sekunden ins Ziel: „Ich bin natürlich zufrieden, dass ich mir den Titel zurückgeholt habe", so die 27-Jährige. Trotzdem zeigte sich Lobe selbstkritisch: „Ich weiß aber auch von meinem Wettkampf von letzter Woche in der Schweiz, dass da eigentlich noch so viel mehr geht". Auf den Plätzen Zwei und Drei folgten Anne Weigold (LG Mittweida) in 13,28 Sekunden und Monika Zapalska (LC Paderborn) in 13,34 Sekunden.

Jacqueline Otchere siegt im Stabhochsprung
Neben dem Titel der Männer findet nun auch der Titel der Frauen im Stabhochsprung den Weg in die Metropolregion Rhein-Neckar: Jacqueline Otchere von der MTG Mannheim triumphiert im Stabhochsprung-Finale der Frauen und sichert sich den zweiten nationalen Titel nach 2018. Mit 4,30 Metern verwies die 24-Jährige Leni Freyja Wildgrube vom SC Potsdam, die 4,20 Meter übersprang, auf den zweiten Platz. Dritte wurde mit gleicher Höhe Wildgrubes Teamkollegin Ella Buchner.

Nicht an den Start gegangen war die frühere EM-Zweite und vierfache Deutsche Meisterin Lisa Ryzih aus Ludwigshafen.

MTG-Kugelstoßerin Yesimi Ogunleye holt überraschend Bronze
Yesimi Ogunleye von der MTG Mannheim gewann überraschend die Bronzemedaille. Im letzten Versuch  brachte die 22-Jährige das Sportgerät am Samstag auf 18,13 Meter. Vor dem entscheidenden Versuch lag sie noch auf Platz Fünf, ehe sie mit dem sechsten Stoß ihre persönliche Bestleistung von 17,65 Meter auf besagte 18,13 Meter katapultierte und so Platz Drei sicherte. Der Meistertitel ging an Sara Gambetta (SV Halle), die es auf eine Weite von 18,31 Metern schaffte. Silber holte sich Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge), die mit 18,13 Metern auf dieselbe Weite kam wie Ogunleye, aber aufgrund des besseren zweiten Versuchs vor der Mannheimerin landete.

Mit dem ersten 70-m-Wurf zum deutschen Meistertitel                                                                  
Mit ihrem ersten Wurf über die 70-m-Marke, mit 70,65 Metern, holte sich die U20-Vizeeuropameisterin Samantha Borutta aus Mutterstadt am Sonntagmittag in Braunschweig ihren ersten deutschen Meistertitel im Hammerwurf: „Der Titel ist krass und gut, aber die 70-m-Marke ist so ein Ding, das will man haben und übertreffen“, sagte die für Bayer 04 Leverkusen startende 20-Jährige. Silber ging an ihre Teamkollegin Carolin Paesler (66,78 Meter), Bronze gewann Sophie Gimmler (65,39 Meter) aus Rehlingen.

Nadine Gonska wird Vizemeisterin                                                                                             
Nadine Gonska von der MTG Mannheim gewinnt Silber über 400 Meter und darf sich nun Vizemeisterin nennen. Die 31-jährige Sprinterin holte am Sonntag in einer Zeit von 52,80 Sekunden den zweiten Platz, nur Corinna Schwab (52,54 Sekunden) vom LAC Erdgas Chemnitz war schneller.

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