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© Martina Tirolf
News Wettkampfergebnisse

Max Lemke ist Europameister

Die Kanurennsport Europameisterschaften in Poznan (Polen) sind aus Sicht der Metropolregion Rhein-Neckar bereits heute sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Gold, Silber und einen siebten Platz brachten Max Lemke, Sophie Koch und Sarah Brüßler zurück in die Heimat.

Mit dem Titel für das Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) haben die Serienweltmeister mit dem Lampertheimer Max Lemke, Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam) und Tom Liebscher (Dresden) wieder die Ordnung in der "Weltspitze" hergestellt.
„Das war ein sehr gutes Rennen. Wir konnten in den letzten Wochen schon viel an unseren Schwächen arbeiten und sind auf einem guten Kurs richtig Tokio“, kommentierte der an Position Vier sitzende Lemke den EM-Titelerfolg. Noch vor drei Wochen mussten sie den Dauerrivalen aus Spanien beim World Cup in Szeged (Ungarn), den Vortritt lassen. Nun brachte das deutsche Quartett 1,5 Sekunden zwischen sich und dem Rest des Feldes.

Vize-Europameistertitel für Sophie Koch
Ebenfalls eine deutliche Leistungssteigerung zeigte der Zweier-Canadier über 500 Meter mit Sophie Koch (Karlsruhe) und Lisa Jahn (Berlin). „Wir haben es geschafft, vor den Vize-Weltmeisterinnen aus Ungarn zu sein. Dies gelang uns beim World Cup noch nicht“, freute sich Sophie Koch mit Silber um den Hals. Zur guten Stimmung trug bei dem quirligen Duo zudem bei, dass sie den Abstand zum siegreichen Boot aus der Ukraine verringern konnten. „Der Start war richtig gut und das Rennen an sich hat Spaß gemacht und wir haben uns damit nochmals ordentlich Selbstvertrauen geholt“, berichtete die 23-Jährige von den Rheinbrüder Karlsruhe weiter mit Blick Richtung den Olympischen Spielen.

Für Sarah Brüßler, die dritte Kanutin aus der Region, waren die kontinentalen Meisterschaften unter dem Motto: „Erfahrung gesammelt“, schnell abgehakt. Die Kajakfahrerin wurde nach knapp zwei Jahren Konzentration auf die olympische 500 Meter, in Poznan für den 1.000 Meter Einer nominiert. „Gejubelt habe ich darüber nicht“, kommentierte sie im Vorfeld die Entscheidung. Denn ihr schwante da bereits, dass es eine harte Umstellung werden würde, nun ohne spezielles Training über die doppelte Distanz an den Start zu gehen. „Es lief wirklich gar nicht und ich war im Semifinale froh, dass ich es ins Finale geschafft habe. Von daher war der siebte Platz noch eine Steigerung.“, analysierte die 27-Jährige ihr Abschneiden. Nun hofft sie, dass in den Vorbereitungstrainingslagern für Tokio die Karten nochmals neu gemischt werden und sie dann bei den Olympischen Spielen zeigen kann, was in ihr steckt.

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