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Gelungene Generalprobe vor den Olympischen Spielen

Bei den Deutschen Meisterschaften Schwimmen in Berlin durften einige Athletinnen und Athleten aus der Metropolregion Rhein-Neckar Medaillen bejubeln. Zoe Vogelmann, Annika Bruhn, Kim Herkle und Henning Mühlleitner kehren mit dem Titel zurück.

Annika Bruhn triumphiert über 100 und 200 Meter Freistil
Freistilschwimmerin Annika Bruhn aus Neckarsulm gewann bei den Finals in Berlin sowohl über 100 Meter Freistil als auch über 200 Meter Freistil den Titel. In jeweils 54,60 Sekunden und 1:57,92 Minuten deklassierte sie die Konkurrenz und schlug souverän als Erste an: „Das Ziel Tokio hat mich total motiviert. So viele Chancen schnell zu schwimmen, habe ich vor Olympia nicht mehr“, so die 28-Jährige.
Neben den deutschen Meistertiteln gewann die Neckarsulmerin noch die Bronzemedaille auf einer für sie untypischen Strecke. In 1:00,16 Minuten bewältigte Bruhn die 100 Meter Schmetterling und schlug somit als Dritte wieder an. Der Titel ging an Angelina Köhler (Hannover 96) in 58,42 Sekunden, Vizemeisterin wurde Lisa Höpink (SG Essen) in 58,68 Sekunden.

Die jungen Wilden trumpfen auf
Die erst 17-jährige Zoe Vogelmann hat zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften ein Ausrufezeichen gesetzt: Über 400 Meter Lagen sicherte sie sich den Titel. Die Schwimmerin vom SV Nikar Heidelberg siegte bei den Wettkämpfen in Berlin über ihre Paradestrecke, den 400 Meter Lagen, in persönlicher Bestzeit von 4:41,32 Minuten. Knapp zwei Sekunden blieb die Heidelbergerin unter ihrer bisherigen Bestmarke, die sie bei ihrem siebten EM-Platz vor zwei Wochen in Budapest aufgestellt hatte. Die Oeffingerin Kim Herkle wurde in 4:45,14 Minuten Zweite und sicherte sich somit die Vize-Meisterschaft.
Über 200 Meter Lagen belohnten sich Zoe Vogelmann (2:13,05 Minuten) und Kim Herkle (2:13,94 Minuten) ebenfalls mit Edelmetall. Die beiden Schwimmerinnen belegten die Plätze Zwei und Drei hinter der Deutschen Meisterin Kathrin Demler (SG Essen/2:12,99 Minuten).
Der ganz große Coup gelang dann am Sonntag auch Kim Herkle: Über 200 Meter Brust gewann die 18-Jährige in guten 2:27,43 Minuten das Rennen und sicherte sich damit ihren ersten nationalen Titel bei den "Großen".

Von jeder Sorte eine, bitteschön
Henning Mühlleitner
wird nach den Deutschen Meisterschaften mit drei verschiedenen Edelmetallen im Gepäck nach Hause reisen können. Über 400 Meter Freistil zeigt der 23-Jährige eine souveräne Vorstellung und krönt sich in 3:48,39 Minuten mit dem Titel, nachdem er bereits zweimal knapp Gold verpasste. Der Neckarsulmer schnappte sich zuvor über 800 Meter Freistil in 7:57,77 Minuten die Bronzemedaille, über 200 Meter Freistil schwamm der 23-Jährige in 1:48,91 Minuten zur Vize-Meisterschaft.

Fabian Schwingenschlögl gewinnt Silber und Bronze
Der 29-jährige Fabian Schwingenschlögl darf sich ebenfalls über Edelmetall freuen. Der Schwimmer der Neckarsulmer Sport-Union verpasste allerdings den großen Wurf. Über 100 Meter Brust gewann Lucas Matzerath das Duell der beiden Olympiastarter gegen Fabian Schwingenschlögl. Der Frankfurter distanzierte den deutschen Rekordhalter über diese Strecke in starken 59,44 Sekunden auf Platz zwei (59,96 Sekunden). Zudem konnte Schwingenschlögl über 200 Meter Brust in 2:14,65 Minuten die Bronzemedaille ergattern.

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