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© Deutsche Hockey-Agentur
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Finale verloren, Silber gewonnen

Wie bei den Herren, so auch bei den Damen. Wieder einmal erweist sich die Niederlande als zu stark für das deutsche Team. Im Endspiel der Hockey-EM gewinnen die Gastgeber*innen. Revanche können die DHB-Teams noch diesen Sommer in Tokio nehmen.

Die deutschen Hockey-Frauen um die Mannheimerin Sonja Zimmermann haben ihr EM-Finale gegen die Niederlande einen Tag nach den Männern ebenfalls verloren. In Amstelveen unterlag das Team von Bundestrainer Xaver Reckinger trotz einer starken Leistung den Weltranglistenersten mit 0:2 (0:1) und verpasste den dritten Titel. „Ich weiß, dass wir sie irgendwann schlagen können, aber dafür müssen wir mal den kompletten Schlüssel finden“, hatte Reckinger vor dem Spiel gesagt. Insgesamt standen sich die beiden Dauerrivalen bereits zum siebten Mal in einem EM-Finale gegenüber, lediglich 2007 gelang Deutschland ein Sieg.
Am Vortag hatten die Männer ihr Endspiel ebenfalls gegen die Gastgeber verloren. Nach einem umkämpften und hochklassigen Finale setzte sich Oranje mit 3:2 nach Penaltyschießen durch. Neun Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielten die Niederländer den 2:2-Ausgleichstreffer und entrissen dem deutschen Team mit den Mannheimern Justus Weigand, Alexander Stadler, Paul-Philipp Kaufmann und Linus Müller den EM-Titel. Zwei Medaillen für den DHB gab es zuletzt bei der EM 2015. In London gewannen die Männer Silber, die Frauen Bronze.

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