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News Wettkampfergebnisse

Silber und Herzen gewonnen!

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit den Mannheimer Spielern Sinan Akdag, Dennis Endras, Marcel Goc, Marcus Kink, Matthias Plachta und David Wolf haben in Pyeongchang die Silbermedaille gewonnen und eine Eishockey-Euphorie in Deutschland entfacht.

Das Turnier glich einem Triumphzug. Sie haben immer an sich geglaubt. Der Schriftzug „Glaube“ hing in der Kabine, doch die Grundlage für den Erfolg und die Ausrichtung auf eine Medaille begann viel früher. Bereits im Trainingslager am Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar im Sommer des  letzten Jahres wurde das Ziel, in Pyeongchang eine Medaille zu erreichen, ausgesprochen. Was die Mannschaft im Inneren schon spürte, wurde von außen teilweise noch belächelt. Eine Medaille schien einfach unerreichbar.
Doch die Jungs haben uns eines Besseren belehrt. Spiel um Spiel räumten sie in Südkorea ein Top-Team nach dem anderen aus dem Weg. Im Viertelfinale Weltmeister Schweden, im Halbfinale Olympiasieger Kanada. Und im Finale? Da sah es bis 55,5 Sekunde vor Ende der regulären Spielzeit nach der allergrößten Sensation aus. Das Ende ist bekannt, die Olympischen Athleten Russlands schossen den Ausgleich und krönten sich in der Verlängerung zum Olympiasieger.
Für die Mannschaft von Marco Sturm war die Niederlage ein Schock, Leistungssportler wollen gewinnen und wenn man dann so nah dran war, ist es besonders bitter. Doch für alle Eishockey-Nachwuchsathleten wird dieses Turnier ein Ansporn sein und so wie die Olympiamannschaft 2018 die Bronze-Geschichte von 1976 weiter schrieb, so bleibt für die jüngere Generation ein weiteres Kapitel übrig. 

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